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Ein Strickblog

 
In letzter Zeit bin ich etwas daneben. Das liegt daran, dass ich umziehen muss.

1. Der Nachbar zu meiner Linken war immer schon eklig, mehr im Sinne des unheilbaren Spießers, der mir Äste von "meinen" Bäumen über den Zaun wirft (Sachbeschädigung, jaja, aber bisher habe ich kein Beweisfoto), aber auch den Efeu, der von meiner Hauswand zu ihm rüberwächst - wehe, wenn der nicht zu einem von ihm beliebig festgesetzten Zeitpunkt entfernt wird. Dann liegt meine ganze Terrasse voll Gartenabfälle, weil er alles zu mir fallen lässt. Ein Kackbrocken ohne Gleichen. Dann war ja noch das mit der Klospülung, die neben meinem Schlafzimmer einst sicherlich ohne Genehmigung eingebaut wurde und so befestigt war, dass der Lärm - lautes Rauschen und Pfeifen - das ganze Zimmer erfüllt hat. Wenn man jung ist, stört einen das nicht allzu sehr, aber irgendwann habe ich mir ein Herz gefasst und ihn freundlich gefragt, ob er mal schauen könne, ob er den Lärm nicht beheben könne. Was auch geschah. Offensichtlich genügt es, eine Schraube heraus zu drehen und schon ist die Spülung normal laut, ja sogar leise. Doch das benutzt er jetzt als "Strafe auf Knopfdruck", wenn ich - ja, was eigentlich? Vielleicht habe ich mal am Sonntag das Spinnrad benutzt. Oder am Samstag Nachmittag Schnitzel geklopft. Oder bin mit zwei Freundinnen bis halb elf draußen gesessen. Jedenfalls wurde ich dann immer mit Lärm bestraft.
Der hat auch noch Enkelkinder - Zwillinge. Pestilenz. Denen hat er offensichtlich Holzpantoffeln gekauft und treibt sie ordentlich zum Trampeln an.
Jaaaaaa, Kinder dürfen Lärm machen so viel sie wollen. Okay-okay, aber wenn man die Großeltern hasst...

2. Hinter dem Haus, gegenüber meinem schönen Garten, da wohnen Asoziale, die schreien, Türen zuknallen und am Sonntag bei offenem Fenster mit dem atombetriebenen Staubsauger saugen.

3. Rechts sind vor mehr als einem Jahr Leute eingezogen, angeblich Studenten, die aber immer nur zu Hause herumflezen. Schon als die renoviert haben, ging es mit der Qualmerei los. Pall Mall und immer mindestens zu zweit gleichzeitig, wenn nicht zu viert. Vor einem Jahr im Frühjahr habe ich freundlich gebeten nur vor dem Haus zu rauchen, was sie auch ein Jahr lang getan haben. Doch aus irgendwelchen Gründen und auch nach nochmaligem, freundlichen Bitten meinerseits ist das vorbei.
Also schreib hier bitte niemand, ich solle noch mal freundlich das Gespräch suchen.
Ich kann Zigarettenrauch in gewissen Mengen tolerieren, aber nicht Pall Mall und nicht, wenn auch noch mehrere Leute gleichzeitig dieses Zeug rauchen. Und alles zieht direkt zu mir ins Haus.
Während der warmen Tage bin ich schon fast erstickt, weil ich kein Fenster öffnen konnte - weder vorne noch hinten - oder wenn dann heißt es dabei stehen und schauen, bis die wieder kommen und qualmen. Und ich weiß nicht, was im Sommer werden soll. Ich kann meinen eigenen Garten nicht mehr benutzen!!!

Das sind die Gründe, warum ich ausziehen muss.
Diese Häuschen werde ich an Raucher vermieten, dann können alle zusammen fröhlich an Lungenkrebs sterben.

Die verstrickte Dienstagsfrage 14/2010
Wie strickt ihr Socken? Klassisch mit 4-5 Nadeln vom Schaft aus, toe-up, mit ein oder zwei Rundstricknadeln oder gibt es noch mehr Techniken?
Herzlichen Dank an Sabine für die heutige Frage!

Ich stricke Socken schon am liebsten mit fünf Nadeln. Und zwar genau fünf. :-)
Und vor ein paar Jahren hätte ich noch begeistert von den Vorteilen des toe-up berichtet. Aber da bin ich nicht mehr so festgelegt, vor allem weil die Socken dann oft zu groß wurden.

Interessant, wie unterschiedlich die Bündchen wirken, wenn man mit der jeweils anderen Farbe abkettet. Ich nehme dazu - wie auch für den Anschlag - immer die Farbe, die links gestrickt wird.

Anders ist es beim italienischen Abketten. Die Runde, bei der man die Maschen verkreuzt, um eins-rechts-eins-links zu erhalten habe ich noch mit beiden Farben gestrickt, dann aber die zwei Runden "Abheben" nur in Rosa. Und schon sieht das klobig aus, finde ich.


Noch mal ein Eindruck vom Resteverwertungs-Pullunder - ja, ein Pullunder.
Das Ding zeigt wirklich, wie man es besser nicht machen sollte. Hintergrundfarbfolge ändern? Keine gute Idee! Bei dem Dreiecksklötzchenmuster habe ich dann noch mit Maschenstich eine petrolfarbene Reihe eingestickt (grüner Pfeil) und das Dunkelblau rausgetrennt, weil das nicht schön aussah, wie es vorher war.
Das untere Bündchen wurde nun angestrickt und ich versuche mal italienisches Abketten. Jetzt bleibt nur sehr wenig Material für Hals- und Armbündchen. Egal.
Das wird verschenkt. Klare Sache.


Etwas besser - im Abendlicht. Aber die Farbe ist echt anders.


Die verstrickte Dienstagsfrage 13/2010
Da ich viel frei nach Schnauze stricke kommt es des öfteren vor, das ich auch mal ganze Teile wieder aufribbeln muss, weil sie nicht passen. Mich würde interessieren, wenn ihr etwas strickt und es passt nicht. Wie oft trennt ihr maximal das Gestrickte wieder auf bevor ihr es in eine Ecke schmeißt und dort liegen bleibt?
Herzlichen Dank an Martina für die heutige Frage!

Ich stricke höchstens das Rückenteil an - bis zu 10 cm. Und wenn ich dann feststelle, dass es nicht passt, wird es natürlich aufgetrennt. Aber nochmal auftrennen? Das mache ich höchst selten.

 

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