
Echt schwarz. Und dann hat der gute Mann erst mal mit dem "Rutscherl" (ein Schleifding mit Staubsauger dran - Riesenapparat) alles angeraut, so dass ich spachteln konnte.

Dann kam der Mann wieder mit dem Rutscherl und hat meine grottige Spachtelei wieder flach geschliffen.

Ich soll nun - so der Fachmann - erst man normale Weißelfarbe nehmen und dann noch mit Latexfarbe drüberstreichen (damit es abwaschbar wird).
Ja, mit einem Fachmann im Haus geht alles gut und schnell. Die Pinselei mache ich heute aber nicht mehr.

Und wo wir doch gerade so schön bei Altbeständen waren. Auch dieses Garn liegt schon etwas länger. Merino Universal von der alten Rödel-Firma. Fünf Knäuel. Was macht man da? Einen Schal.
Die Anleitung für diesen hier stammt aus dem Buch Scarf Style und ist für unseren Klempner. Der hat bisher jetzt immer Socken gekriegt. Ich dachte, ich wechsle mal ein bisschen ab. Ein schönes Muster ist das. Aber die Rückseite, die ist ganz langweilig und unscheinbar. Aber so einen Installateur-Meister, den stört das sicher nicht. :-)
Ansonsten könnte dieses Blog hier in Bälde ein Renovierungsblog werden. Wenn man sein Häuschen vermieten will, dann fallen einem plötzlich viele Dinge auf, die gemacht werden müssen. Ich konnte bisher mit dem Kondenswasser im schrägen Badezimmerfenster leben- aber eigentlich ist es eklig. Auch die Abwesenheit eines Treppengeländers hat mich nicht gestört - doch wenn ein Unfall geschieht, bin ich dran. Und mein fast schon Denkmalschutz-würdiges, schwarz lackiertes Klo muss ein bisschen umgestaltet werden. Fledermäuse raus. Schwarzer Lack überpinselt. Dafür aber auch Wände spachteln und und und. Aaargh.
Welches ist das älteste Garn, das Ihr unverstrickt zuhause liegen habt? Mögt Ihr es mal zeigen? Wisst Ihr noch, wann, wo und für welches Projekt Ihr es mal gekauft habt?
Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage!
Mal abgesehen von diversen dünnen Baumwollgarnen (Filethäkelstärke in Schwarz und Weiß) habe ich unter anderem diese Köstlichkeit zu bieten:

Ein Baumwoll-Irgendwas-Gemisch aus dem allerersten Tauschpaket, anno 2003 oder so. Das Garn ist eigentlich schön und sicher werde ich bald was für eine Freundin, die Pink trägt, nadeln. Eine Art Blazer wäre sicherlich nett. Aber die Tatsache, dass dieses frottee-artige Boucle-Zeug sich jedem Zählversuch widersetzt, hat diverse Anfänge gebremst.
Etwas Ähnliches - ein Baumwollgarn in Matt-Lachsrosa - ist ähnlich alt. Und sicher hängt hier noch der eine oder andere Strang von frühen Spinnversuchen, der nicht verstrickt wurde.
Na, bald wird eh ausgemistet.
Das wunderbare Regenbogen-Kauni lag schon eine Weile herum, bis ich ein geeignetes Objekt zur Restverwertung fand. (Ursprünglich entstand ja daraus der Damastpullover). Jetzt habe ich einen gestreiften Ärmelschal nach einer Anleitung aus einem alten Vogue-Knitting-Heft genadelt. Der muss aber noch gewaschen werden und es scheint, als sitze der nicht so arg gut bzw. - zu groß scheint er auch zu sein, irgendwie.
Aber die allerletzten Reste mussten auch noch weg. Daher diese Socken. Jetzt meine Frage: Wie lange halten Kauni-Socken? Ich bin gerne bereit, die kalt und mit der Hand zu waschen, aber reiben die sich nicht bald durch?

Aber ich bin zuversichtlich. Ich werde halt auf den Luxus der guten Verkehrsanbindung trotz grüner Umgebung verzichten müssen. Dafür dann eben ein paar Meter Abstand zum nächsten Nachbarn. Höchstens Doppelhaushälfte - lieber EFH.
Heute Mittag hatte ich Gelegenheit, das Arrangement der Kuh nebenan zu knipsen. Das ist wohlgemerkt nach vorne zur Straße hin.

In diesem Sinne - allen ein schönes Wochenende!












