
Hier wird mal die Verena der frühen Jahre des 21. Jahrhunderts imitiert. :-))) Erinnert ihr euch noch? Da wo die Pullis nur teilweise zu sehen waren?
Tatsache ist, dass ich bei dem Licht heute nichts besseres zuwege gebracht habe.
Hier noch ein Selbstauslöser-Bild, bei dem man immerhin den Umriss erkennen kann. Der Pulli ist übrigens sehr nett geworden. ;-) Soll ich nochmal neue Fotos machen? Oder reicht das?
Ich denke ja auch ständig über eine neue Digitalkamera nach - für Nahaufnahmen wäre das schon mal angesagt. Aber Rot lässt sich auch mit der besten Kamera nicht gescheit einfangen und irgendwelche Hyper-Mega-Pixel brauche ich auch nicht, da ich niemals Fotos ausdrucke. Nie.

Modell: #1 aus dem Designer Knits Heftl 13 auf Japanisch.
Material Gründl Uni-Sockengarn, ca. 350 Gramm.
Nadeln 2,5 (aber sehr locker gestrickt).

Derweil unterhalte ich mich mit Resteverwertung. Weil ich nur noch wenig Beige habe, wirkt das Gestrick hier ganz anders als beim Shirt Tail Sweater. Und außerdem experimentiere ich mit dem Wechsel der Hintergrund-Farbsequenz - das ist allerdings verunklärend, wie man sieht. Aber interessant. Was das wird? Maximal ein Pullunder, vielleicht auch ein Kissenbezug.
Das neue Teil ist schon wieder aus Baumwolle und mein Arm tut jetzt wirklich weh.

Das Silk Corset, hier eben aus aubergine-farbener Baumwolle und noch nicht gewaschen.
Relativ nett, aber eingewurstet, sieht das an mir aus. Und nackig. Sehr nackig.
Aber nun brauche ich 21 (einundzwanzig) Knöpfe und habe keine Lust, nach der Anleitung so viele zu häkeln, obwohl das sicher besser aussehen dürfte als diese Wäscheknöpfe, die ja wohl auf der glänzenden Pappe tausendmal besser wirken. Hach. Aber 21 Knöpfe kaufen? Wegen eines sommerlichen Nackedei-Dings? Da schlafe ich besser mal drüber...
Trotz recht gediegener Strickpraxis passieren immer wieder Pannen, dass man total falsch zunimmt, sich im Muster grandios verläuft, obwohl es klar zu erkennen wäre, ein Teil überhaupt nicht passt etc. Da kann man schon mal an seinem Verstand zweifeln.
Welches ist Euer allerdämlichster Strickfehler?
Herzlichen Dank an Jinx für die heutige Frage!
Während ich gerade noch nachdenke fällt mir was Witziges ein. Eine Schulkameradin hatte zum ersten Mal eine Socke begonnen (das war Anfang der Achtziger - also eine freiwillige Tat). Brav nach Anleitung sei sie vorgegangen, meinte sie, als sie mir ihre erste Ferse vorlegte, und dennoch habe sie das Gefühl, dass etwas nicht stimme. Oh ja, denn es waren zwei winzigkleine Fersen. Nadel 3 und 4 hatten je eine! Beide waren allerdings formvollendet *gröhl*
Leider habe ich von meinen eigenen (vielen) allerdämlichsten Strickfehlern keine Aufzeichnungen. Schlimm genug, dass ich jahrzehntelang jede Art von Maschenprobe abgelehnt habe und entsprechend viele nicht-passende Pullis stur zu Ende gestrickt habe. Schlimm auch die farblich grottigen Sachen aus Wühltisch-Garn. Senfgelb und Mint. Alles Fehler aus Geldnot.
Ich glaube, dass ich die ganz schlimmen Fehler verdrängt habe. Klar: Aufgetrennt, neu gemacht und schnell vergessen.

Nur so nebenbei, damit ich was zum Spinnen habe, wird das nächste Winter-Projekt geplant. Ich wollte immer schon diese Monstrosität stricken. Sicher nur für Spaziergänge im tiefsten Bayerischen Wald oder in der Tundra geeignet. Aber, wer weiß?
Ich nehme bisher die Farben, so wie sie kommen - ungefähr ähnlich - denn ich glaube nicht, dass es eine große Rolle spielt. Nebenbei freue ich mich schon auf das Popelgelb. :-)
Gell? Nur, dass keiner hier denkt, ich laufe noch weiter mit diesen Zotteln rum. Mannomann *kopfschüttel*












