

Diesmal also kein Tuch sondern Socken. Das weinrote Garn war gerade richtig, vor allem, weil es als zwei 50g-Knäuel daher kommt, so dass ich beide Socken parallel stricken kann. Nun hadere ich mit der Wahl der Kontrastfarbe. Ich hatte schon ein schwarzes Muster angefangen. Aber vielleicht ist ein heller Farbton doch schöner? Schwarz als Kontrastfarbe haut ja immer hin, ergibt aber immer den gleichen Effekt. Mehr Mut... brauche ich in diesem Fall...
Vielen Dank an Lilly Landfein für die heutige Frage!
Ja, einmal, vor vielen Jahren, 2002 oder 2003, habe ich an irgendeiner Aktion teilgenommen. Ich erinnere mich kaum, glaube aber nicht, dass ich negative Erfahrungen gemacht habe.
Das Interesse an solchen Aktionen ist bei mir dennoch nicht groß, weil es schwierig ist, fremden Menschen was zu schenken, das sie auch mögen und würdigen (was bei handgearbeiteten Sachen wichtig ist).
Sockenwichteln würde ich okay finden, da weiß man,was man schenken soll. Aber die Socken können wir ja alle auch selber stricken.
...hach.

Doch damit konnte ich gleich mal die Steeks der Alpaka-Jacke abnähen. Im Augenblick bin ich eher bei Strickereien für andere. Der Klempner, der befreundete, der nie Geld von uns nimmt, der kriegt jetzt einen Pulli.

Es wird das Modell Plymouth aus dem Rowan-Heft. Das Modell und die Farbe hat mein Gatte ausgesucht. Aber die Wolle ist kratzig und hart. Oh Mann! Ich habe die Maschenprobe nicht mal ansatzweise hingekriegt. Daher stricke ich jetzt mit einer Nadelstärke kleiner Größe M und habe 67 cm Breite für XXL (großer Klempner). Auf der anderen Seite ist der Pulli dann sicher unverwüstlich, waschmaschinenfest und vielleicht sogar kugelsicher ;-)

Und jetzt sieht alles so aus:

Um 12:10 Uhr aus der Küche geknipst. E-n-d-l-i-c-h ist Ruhe und ich muss das... nicht mehr sehen. Der tut mir einen großen Gefallen. Vielleicht mache ich jetzt auch wieder Gartenarbeit im Vorgarten? Und... ich brauche viele der Gehölze nicht mehr stehen lassen, die mir vorher als Sichtschutz gedient hatten. Das Schwein bleibt natürlich, bis der Frost es killt... Das hatte ja nie was mit dem Nachbarn zu tun. Un-glaub-lich, wozu ein Schwein führen kann.


Und so kam es dann zu immer mehr Schweinen, zuletzt ein Mitbringsel einer Freundin am Montag vor einer Woche. Das war eher ein Fundstück und für den Garten und - zugegeben - es ist ein bisschen hässlich. Daher musste es auch gleich raus.

Als wir dann aus dem Urlaub zurück kamen, war der Zaun vom Nachbarn plötzlich abgedichtet worden.

Ist es so hässlich? Oder hat der Nachbar das auf sich bezogen? Fragt sich nur warum? Schlechtes Gewissen? Zu Recht?












