
Da! Mitten in der Nacht, nur mit einer Funzel beleuchtet.
Nur an den Farbwerten (Weißabgleich) muss ich noch was ändern. Selbstportaits wurden ganz käsig und auch im weiteren stimmen die Farben nicht ganz.

Nun aber zum Thema. Das wird eine Marina, doch weil da so kräftiges Pink drin ist, neige ich zur Umbenennung: Anden-Marina oder peruanische Marina oder equadorianische Marina.
Begonnen habe ich am unteren Rand des Blümchens. Dann musste ich feststellen, dass ich wohl doch etwas zu wenig Maschen (provisorisch) angeschlagen hatte und habe das als Taille deklariert. Im weiteren habe ich dann zugenommen und erst mal stillgelegt, um den unteren Rand doch zuerst zu beenden.

Währenddessen war mir der Kontrast von dem hellen Olivgrün und Orange doch zu flau und ich habe oben - äh unten! - ein anderes, dunkleres Grün genommen:

Jetzt muss ich am oberen Teil wieder einige Runden auftrennen, dies aber später, denn zuerst kommt jetzt echt der untere Rand.
Steigt noch jemand durch?
Ich beobachte häufig, dass Strickstücke, die von einer Vorlage gestrickt wurden, überschwänglich gelobt werden, auch wenn es ein simples Teil ist, dass hunderte Male im Netz gezeigt wurde.
Selbst entworfene Sachen bekommen häufig sehr wenig Beifall, obwohl da doch richtig Können und Mühe drinsteckt.
Sehe ich das falsch? Und wenn nicht, warum ist das so?
Vielen Dank an Reni für die heutige Frage!
Mir ist das so noch nicht aufgefallen, ich habe bisher aber auch nicht darauf geachtet.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass lobende Kommentare nebenbei auch die Funktion haben, das eigene "Nachmachen" zu rechtfertigen oder anzukündigen. Und Nachmachen geht nur, wenn eine Anleitung für alle verfügbar ist. Nach dem Motto: "Uiii, das steht Dir super, die Farbe würde mir aber nicht stehen..." bekundet man schon mal den Plan, dieses Teil auch an sich selbst sehen zu wollen.
Äh.
Ja, ich glaube, Loben ist auch Selbst-Identifikation. "Wenn Du das stricken kannst, kann ich das auch" steckt da drin.
Umgekehrt macht das selbst entworfene Teil ein bisschen neidisch, seien wir doch ehrlich.
Puuh, das psychologische Wollschaf bringt mich ins Schwitzen...

So sieht das nun aus. Die Ausschnittblende einer 70 cm langen Jacke liegt auf einer 80 cm langen Rundnadel - mir ist noch nie aufgefallen, dass ich keine langen 2,5 mm Nadeln besitze (seufz).
Nach dem ersten Drittel der Ausschnittblende ist das dunkle Weinrot ausgegangen. Ich muss also spinnen und dabei habe ich gar keine Lust dazu.
Stattdessen habe ich aber meine Spinn-Wollvorräte überprüft und eben mal mehrere Kilogramm nachbestellt. Wäre ja schlimm, wenn ich plötzlich eine Inspiration hätte und das Grün, das Orange oder das Türkis würde nicht ausreichen...

Entzückend! Viele tolle Ideen sind bei Manu verwirklicht worden. Die Falten am Halsausschnitt sind zwar romantisch, aber in erträglichem Maße. Die Taschen sind lustig. Und die Rundum-i-cord-Kanten sehr harmonisch. Das Ding ist gelungen, ich muss es aber wegpacken - für wärmere Frühlingstage. *fröstel*
Gestrickt mit Drops Alpaka weinrot mix, 300 Gramm, und Nadeln 3,5 (vorwiegend).

...und daran danken, das Bäuchlein einzuziehen!!!
Näää
Wohin mit all der Wolle? Schnell mal in den Rock gesteckt!

Huch! Nichts wie weg!
Aber:

Aufheben werde ich einige Hefte, die was Besonderes sind.
Die alten Neue Mode Hefte (die haben oft noch hinten weniger tiefe Armausschnitte. Toll!)

Und besonders ausgefallene Sachen.

Und Hefte, in denen Pullis sind, die ich noch (einmal) stricken möchte. Den hier habe ich schon mal in Schwarz mit gelber Blüte gestrickt und viele Jahre getragen. Das ist ein schönes Design (aus einer Nicole).
Alles in allem nur ein kleiner Stapel zum Ausmisten. Aber besser als gar nichts.

Und das sind die Ärmel des A-Shaped-Cardigan, dieser norwegischen Jacke mit Schalkragen-Blende.
Und für diese Blende habe ich gestern den ganzen Abend gebraucht. Nein, nicht zum stricken. Ha papperlapapp. Nur dafür, die richtige Maschenzahl aufzustricken! Irgendetwas mit teilbar durch 32+1 sollte es werden, das gelang erst mal auf Anhieb, war aber zu wenig, da hätte die Blende alles zusammengerafft. Nun habe ich 32 Maschen mehr, irgendwas um die 352 herum, plus eins, plus Steekmaschen ... und bin völlig fertig.












