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Ein Strickblog

 

Ja, wir hatten Schnee, und zwar auf dem Col di Lana. So ein bisschen leicht angeschmolzener, schon pappiger Schnee vom Vortag kann recht lästig sein:
- wenn man feststellen muss, dass er überall weg getaut ist, nur nicht auf den offiziellen Wegen.
- wenn man ausgerechnet an diesem Tag nicht die kurze Bergsteiger-Nylon-Hose trägt, sondern die am Ende zentnerschwere, durchnässte, lange Jeans.
- wenn der Schnee auf felsigem Untergrund die Fallen für eine Sprunggelenksfraktur tarnt.

Belohnt wird man dann aber oben immer wieder durch das tolle Panorama und hier auf dem Foto übrigens die Spitze des Sief über die uns der Weg hinunter führte. Ja! Da oben, in schwindelnder Höhe, waren wir nach zehn Minuten.
Das Loch rechts ist der Krater durch die Sprengung im Ersten Weltkrieg. Ein halber Berg weg gesprengt! Das ist unglaublich.

Die Schützengräben werden liebevoll-museal instand gehalten. An jeder Ecke findet sich eine Informationstafel. Die in den Berg hineingesprengten Gänge und Höhlen sind ziemlich gruselig.
(Der arme Wollberg)

Kleiner Blick zurück auf die eine Spitze des Sief. Wir Wahnsinnigen waren natürlich alleine unterwegs und haben mal wieder Kopf und Kragen riskiert bei unseren Unternehmungen. Und alles nur, weil ich keine Lust hatte, den gleichen Weg wieder hinunter zu gehen.

Ah, endlich! Eine Ahnung, in welcher Richtung der Schnee durchquert werden sollte!

Die werte LeserIn darf sich wärmenden Sonnenschein, Grillengezirpe und jede Menge sich auf Schnee sonnende Insekten und eine Gemse (ohne ä) vorstellen.

-

Am übernächsten Tag habe wir dann die Cinque Torri besucht und sind heldenhaft unterhalb des Sesselliftes aus eigener Kraft aufgestiegen.

Auf den Torri waren ziemlich viele Klettertrupps unterwegs. Hier von dem bananenförmigen Ding tönten Stöhnen und Keuchen herunter.
Das ist echt nix für mich. Ich bin zwar inzwischen einigermaßen schnwindelfrei - nicht aber beim Hinaufschauen! - und die Vorstellung da oben angeseilt, am Ende meiner Kräfte zu hängen, lässt mir tausend Schauer über den Rücken laufen.
Zwischen den Türmen umher zu laufen hat schon gereicht.

Von weitem (von oben) dachte ich echt, das seien Solarzellen! Dabei hatte die Hütte Saisonende und die Wirtin nahm die Gelegenheit wahr, die Pupse aus den Matratzen zu lüften... :-)

Der Tangled Yoke Cardigan war wieder dabei und dient hier zur Tarnung des peinlich grellen Sport-Dresses.

Dieses Tier war ungefähr 40 cm lang und so dick wie mein Daumen. Also quasi eher Regenwurm... :-)))

Spektakulärer war da eher der Abschied am Folgetag. Diese unfassbar un-scheuen Murmeltiere leben an der Straße unterhalb der Sella-Gruppe und hoppeln und mümmeln da vor sich hin, während der Autoverkehr an ihnen vorbei braust.

Acht Tage, vier Bergtouren, ein ganzes Haus für zwei Leute. Das war wirklich ein gelungener Urlaub...

 

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