
Jeder Punkt ein Tier.

Da habe ich den alten Pürierstab herausgeholt. Was für ein Gemetzel! Die Farbe war zu dem Zeitpunkt etwas weniger Pink, denn...

Ich habe schon einen Blick in Dorotheas Färbebuch geworfen. Und weil ich noch Weinstein hatte, ist eine Handvoll in den Läusetopf gekommen. Das riecht übrigens wirklich nicht sonderlich lecker. Aber nicht so schlimm, wie man meinen könnte.

Schäum, brodel, stink...

Ein Zwischenstadium, denn na-tür-lich habe ich weder das Alpaka noch die Läuse vorher eingeweicht. Aber die Läuse sind in einem alten Nylonstrumpf, denn man kann das theoretisch noch mal verwenden (müsste ich dann wohl einfrieren).

Wirklich sehr ergiebig und haltbar :-) Das war mal im Campari - heute sind es Azofarbstoffe. Keine Ahnung übrigens, was die Ashford-Säurefarbstoffe für welche sind!?!
Jedenfalls wird das jetzt eine Weile kochen. Mit Alaun und allem - gleichzeitig. Und wenn die Farbe zu pink wird, kann ich immer noch Weinstein reinwerfen, dann sind meine Vorräte für das Pflanzenfärben endgültig weg. Denn ich bin zu ungeduldig für so was...

Was Gesticktes, das ich nie zuende gestickt habe. Das war eh nur aus Langeweile, damals, da wollte ich verschiedene Stiche ausprobieren:


Den Sack selber habe ich nun und beim Nähen des passenden Futters hat es gekracht.
Die gute alte Adlerette - mindestens vierzig Jahre alt - hat den Geist aufgegeben.

Eine Zahnradwelle (Dingsbums) ist gebrochen. Das kommt davon, wenn man Teile aus Kunststoff macht! Erst mal habe ich geölt wie eine Wahnsinnige und gesucht, wo es hängt. Jetzt sitze ich hier und bin traurig. Good-bye, Adlerette!

So schön klein, im Koffer schnell verstaut. Und so robust - all die Jahre - fast mein ganzes Leben!!! Heul!
Soll ich jetzt das Futter mit der Hand nähen? Äääh. Egal. Ein Sack ohne Saum ist da. Vielleicht nähe ich nur die obere Kante um... und Schluss

Auf dem Foto sieht das ja ganz nett aus, aber das sogenannte weiße Alpaka hat einen Stich ins Bräunlich-Graue. Schlimmer aber ist das Gewicht. Ich habe mitteldünnes Dochtgarn gesponnen und eine durchschnittliche Lauflänge von 150 Meter pro 50 Gramm erzielt. Viel zu dick? Nein, aber zu schwer. Wenn ich mit diesen über tausend Metern ein Tuch stricken würde, wäre das was für starke Schultern.
Übrigens könnte es auch sein, dass das Dochtgarn schlimmer fusselt als Gezwirntes.
Brrr. Da habe ich erst mal keine Lust zum Färben.

...unser Stadtteil wird lächerliche hundert Jahre alt. Aber schöne Musik...

Der war auch kurz da. Flammende Rede!

Und ich belästige junge Freiwillige Feuerwehrler. Und beschlaue ...Feuerlöscher-Spezialistin, ich...

Und das habe ich gleich zum Anlass genommen, das Chart-Problem beim Reader zu lösen. Einfach einen Screenshot der Charts speichern und diese als Foto auf den Reader kopieren. Dann kann man prächtig vergrößern und meine alten Augen kommen damit klar. Schaut:



Die Jacke wiegt etwa 450 Gramm, ist aus selbst gefärbter Wolle von Wollknoll (Kammgarn 20/6) und das Modell ist aus Poetry in Stitches. Ich denke, dass ich die Größe (46/48) getroffen habe. Nun werde ich sie noch waschen und hoffe, dass die leichte Drehung raus geht (die ich auf den Fotos erfolgreich zurecht gezupft habe).
P.S.: Schön finde ich diese verwässerte, ungleichmäßige Färbung. Das werde ich mal wieder machen. Außerdem habe ich natürlich noch mehr als 500 Gramm für was Eigenes - ich in Blaugrün?!?!?












