
Gerade noch rechtzeitig*. Das Braun für den Hintergrund der Blümchen ist da. Ich musste schon mal mit einer anderen Farbe (k*ckbraun) eine Probe stricken. Schon alleine um zu sehen, in welcher Richtung die Zöpfe besser aussehen. Das Garn ist ja links herum gedreht, da weiß man nie. Aber auch hier - so wie bei links herum gezwirntem Garn - sehen die Zöpfe von links unten nach rechts oben besser aus. In diesem Falle auch plastischer.
[Das muss ich noch mal mit "normalem" Dochtgarn testen.]
* ...dachte ich vor zehn Minuten, doch da kam auch schon ein Strickauftrag herein.
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich viel zu viele Pullis besitze? Ich werde immer wieder mal überrascht, wenn ich an einem farbigen Zipfel in den vielen Schubladen ziehe - was da alles zutage tritt.
Naja, jedenfalls habe ich meine FI-Reste mal in treue Hände "entsorgt" und fange bei Null an, ich sollte einfach mal wieder spinnen. Nur das passende FI-Projekt hat sich mir noch nicht offenbart.
Dafür schwelge ich im Intarsienrausch und habe die Sasha Kagan wieder entdeckt. Das Buch Country Inspiration war schon fast auf der Abschussliste, wurde aber wieder hervorgekramt.

Und ein anderes Modell der gleichen Designerin aus einem Rowan-Sonderheft, Tiny Flower eignet sich prächtig, die Reste des Fine Tweed zu verbrauchen. Nur dass ich natürlich die Hintergrundfarbe trotzdem neu bestellen muss, jaja (schäm).
Das Ganze ohne eingebildetes G'schau (hoffentlich) und ohne Häkelbordüre (sicher).
Aus dem Archiv vom 01.02.2005:
Strickmusik! Wenn Du eine CD für einen gemütlichen Strickabend zusammenstellen müsstest, welche Titel würden darauf landen?
Ein gemütlicher Strickabend - mit mehreren Leuten? Gibt es nicht. Gemütlich ist alleine.
Und dann würde ich für Glatt-Rechts-Geradeaus was Textlastiges aus meiner Jugend nehmen, damit ich laut mitträllern kann:
Was von Zappa, was von den Genesis (mit Peter Gabriel), was von den Bee Gees :-)), was anderes Rockiges, was Souliges und so fort. Alles mittlere bis späte Siebziger Jahre, das würde mir gefallen.
Wenn dann doch mehrere Leute mit mir rumsäßen, würde ich einfach den Rock- und Soul-Radiosender laufen lassen, der immer bei mir läuft (Radio2day, München).
Normalerweise übersetze ich deutsche Anleitungen für das englische Publikum. Und beachte, dass die es gerne ein bisschen doofi und next row - next row haben. Aber halt nur ein bisschen.
Aber die Übersetzungen englischer Strickanleitungen ins Deutsche - wenn man all das Ausführliche zusammenfassen muss - Hölle! Das dauert doppelt so lange wie umgekehrt und dabei bin ich doch deutsche Muttersprachlerin. Wenn man beispielsweise für die Armausschnitt die Abnahmen derart zusammenfassen muss: "Beidseits 4 M abketten und weiter in jeder 2. R 2x2 und 6x1 M abk." hat man eine ganze Spalte englischer Anleitungen zusammengefasst. Echt - Höllllllllle. Ich bin grad so genervt. Unfassbar...

Es geht wirklich langsam voran. Und immer, wenn ich ganz müde werde, stricke ich am ersten (einfarbigen) Ärmel weiter. So kommt zumindest keine Langeweile auf.












