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Ein Strickblog

 

Überfall! Direkt und plötzlich, wenn auch nicht unerwartet, kam die sommerliche Saison wieder daher. Ich durfte schon feststellen, dass ich die schöne lange Norwegerstern-Jacke und den bunten Alpaka-Pulli direkt in den Schrank räumen durfte. Und nun hat mich die "Brauche-ich-neue-Pullis?-Phase" im Griff. Das Eala-Bhan-Jäckchen ist ja glücklicherweise aus Sockengarn - also, es wird - dann, wenn es mal gedeiht. Und das andere Teil, das noch als WIP umhergammelt, ist auch was relativ Dünnes (das Oberteil aus einer nicht allzu alten Rebecca mit verschlungenem Vorderteil).
Währenddessen mache ich eine Garn-Wunschliste für Weihnachten(!) und träume wieder mal davon, in einem Wolle-Laden zu wohnen - alles nur in "meinen Farben", aber alles. Alles! Zum Angreifen und Befingern. Schade, dass ich nichts von einer Geschäftsfrau in mir habe. Diesen Traum werde ich mir also nicht erfüllen.
Abschließend muss ich sagen, dass ich dank Musik-Machen besser als je zuvor durch den Winter gekommen bin. Ha!


Au wei, schon wieder in der Versenkung verschwunden, unterwegs in geheimer Mission. Ich habe mich von dem Gebretzel mit etwas Sockenstrickerei abgelenkt, daher konnte ich nichts Interessantes berichten. Nun nun dieses:

Die verstrickte Dienstagsfrage 13/2011
Womit peppt ihr eure Stricksachen auf?
Schöne Knöpfe, Schließen, Nieten, Schnallen, Kordeln, Bänder, Perlen …?
Und wo beschafft ihr die?
Vielen Dank an Reni für die heutige Frage!

Ich peppe meine Stricksachen nicht auf. Die peppen von alleine. Klar, bei manchen Dingen sind schöne Knöpfe ein Muss, ich versuche die aus Omas Knopfkiste zu fischen, wenn möglich. Ansonsten: Pech.

Scheußlich!
Der Space-Kammzug kommt ganz lieblich in Weiß-Hellblau-Grau daher und das dreifach gezwirnte Garn ist nur langweilig und scheußlich. Die Freunde des Navajo-Zwirns seien gleich informiert - das wird auch nicht besser und ist schrecklich krampfig zu machen. Mache ich nicht.
Jedenfalls - auch nur so als Info: Selbst-ver-ständ-lich war diese Farbstellung nie für mich selbst geplant. Aber auch als Geschenk oder so ist das völlig unbrauchbar. Ich gebe dem Zeug eine letzte Chance und versuche ein dickes "Artyarn" herzustellen. Grmpf. Also etwas, bei dem die Farben erhalten bleiben. Was Dickes. Was Scheußliches...


Die verstrickte Dienstagsfrage 12/2011
Wie archiviert ihr eure Zeitschriften und Anleitungen? In Ordnern, einscannen, lose Sammlungen? Sortiert ihr nach Themen, Jahrgängen oder ähnlichem. Wie merkt ihr euch die Dinge die gestrickt werden sollen?
Vielen Dank an Stefanie für die heutige Frage!

Ein heikles Thema. Ich neige zum geordneten Chaos. Die ausgedruckten Loseblatt-Anleitungen werden in drei Ordnern abgeheftet: Kleinteile, Pullis und Jacken, die ich schon gestrickt habe und Pullis und Jacken, die ich noch stricken werde.
Die Zeitschriften bleiben nach Namen beisammen, denn ich kann mich zwar nicht erinnern, aus welchem Jahrgang ein bestimmter Pulli war, aber aus welchem Heft (Rowan, Verena, Vogue...).
Dank ravelry und meines (bescheidenen) queue komme ich neuerdings einigermaßen klar, weiß aber, dass einiges noch nicht aufgelistet ist. Früher war das ein ewiges Suchen und Blättern, wenn ich was Neues anfangen wollte. Schon alleine, weil ich eher mal die passende Anleitung zur vorhandenen Wolle gesucht habe.

Das Gebretzel dauert ewig. Ewig! Links sieht man, dass ich beim Rückenteil immerhin schon über den Armausschnitt hinweg bin.
Ich zopfe ja ohne Zopfnadel, solange nicht mehr als vier Maschen involviert sind. Aber hier gibt es in jeder vierten Reihe noch eine mittlere linke Masche, die in der Mitte bleibt, da muss die Zopfnadel ran.
Meine Materialwahl (Sockengarn) ergibt auch einen eher sommerlichen Touch. Sorgen macht mir nur, ob die untere Kante sich nicht zu sehr einrollt.


 

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