
Schon lustig, wenn der Paketbote einem "Viel Spaß beim Stricken!" wünscht. :-)
Hier habe ich beim Ausverkauf der woolbox zugeschlagen und nach kurzem Überlegen lieber 800 statt 600 Gramm (fast schwarzes Alpaka) gekauft, weil ich dachte, meinem Mann mal wieder was gönnen zu müssen. Pah! Pustekuchen! Der sagt wieder, er habe genug Pullis. Was soll man da machen? Ich hatte mir bereits Durrow, den Pulli mit den gemusterten Ärmeln, ausgeguckt. Neiiiiin, viel zu wild. Lieber gar kein Pulli. Na gut?!

In gestohlenen Minuten bin ich nun bei der Blende des A-Shaped-Cardigan. Man sieht vielleicht, dass diese doppelt gestrickt wird (Umbruchkante ist das Orangefarbene). Und damit es nicht zu langweilig wird, mache ich auch auf die Innenseite Sterne. Wird aber ganz schön dick. Ich bibbere ein bisschen, dass die Blende auch die richtige Maschenzahl hat. Hier ist nur der Blick auf den hinteren Halsausschnitt zu sehen. An den vorderen Kanten muss ich die Blende sicher ziemlich dehnen. Aber das ist beim Original im Buch auch so. Immerhin.
Wie lange tragt ihr im Durchschnitt euer Selbstgestricktes? Oder
anders gefragt: Was ist euer ältestes Strickstück? Und was macht ihr mit den Teilen, wenn ihr sie nicht mehr tragen mögt? Verschenken, in die Altkleidersammlung geben oder aufribbeln und etwas Neues daraus stricken?
Vielen Dank an Anke für die heutige Frage!
Gute Frage! Ich trage das Zeug bis es auseinanderfällt bzw. bewahre es lange auf. Mein ältestes Stück, das ich noch aufbewahre (aber selten trage), dürfte der Blümchenpullunder sein. Oder der Schulz-Pulli. Die sind von 2004. Es gibt einen natürlichen (Motten-)Tod oder die Pullis werden zu Tode gewaschen - gerade die reine Wolle hält das nicht ewig aus. Wenn die Pullis schäbig werden oder von Anfang an nicht so toll geworden sind, dienen sie als Hauspullis. Und das sehr lange. (Diesen Winter habe ich angefangen, die zweifarbige Un-Fair-Jacke als Hausjacke aufzutragen)
Und dann werden sie rigoros weggeworfen, nachdem ich noch die Knöpfe ab- und die Reißverschlüsse herausgetrennt habe.
P.S.: Das Sterben steht aber nicht im Einklang mit der "Geburtenrate".

So drapiert höchst elegant.

Um den Hals gelegt eher Dekoration als wärmendes Accessoire. Aber zu Schwarzem recht apart.
"Beauty is a French phonetic corruption of a short cloth neck ornament currently in resurgence." F.Z.

Und ich konnte mich nicht entscheiden, welches Foto die Jacke am besten repräsentiert. Aber das mit den grauen Haaren... Ich habe keine Lust mir die Haare zu färben und abschneiden mag ich sie auch nicht. Also eben grau. In diesem (Gegen-)Licht echt der Hammer.
Besitzt du auch ein variables Nadelset mit auswechselbaren Nadelspitzen und verschieden langen Seilen? Hast du sogar mehrere? Was sind die Vorteile dieser Sets? Gibt’s auch Nachteile? Wenn du keines hast – warum nicht?
Vielen Dank an Monika für die heutige Frage!
Ja, da habe ich eine ganze Menge KnitPicks. Metall- und Holzspitzen mit je einem Satz Seilen und einigen Zusatzseilen, denn 80 cm sind schon die ideale Länge, und noch einem Satz 3,5er Spitzen, denn das ist die häufigste Stärke. Die sind ständig im Einsatz und ich würde ungern jemals drauf verzichten. Im Gegenteil: Ich werde demnächst noch welche nachkaufen.
Vorteile: Beim Stillegen schätze ich die Knubbel zum Dranschrauben. Die dicken Stärken in Metall sind schön leicht. Die Holzspitzen sind angenehm.
Nachteile: Ich merke bei manchen Gewinden, dass sie langsam locker werden. Auch die Verklebung der Spitze mit dem Gewinde ist nicht immer hundertprozentig gut.












