
Heute vormittag noch bei den "Depperten" herumgestiefelt, um Jugendstil zu sehen.

Eine Woche zuvor auf dem Weg - gotische Verzückung.

Dann gleich auf den Spuren vom "Brenner" im Augarten.

Und schnell eine Runde mit dem Riesenrad. Da könnte man glatt ein (babyleichtes) Städterätsel draus machen. ;-)

In der Karlskirche mit dem Panorama-Lift bis ganz unter die Kuppel.

Aug' in Aug' mit dem Flughund. Putzig!

Und im Museumsquartier am "Stadtlesen" teilgenommen.

Anschließend ein Restaurationsbrot genossen (ja, das heißt wirklich so). Es gibt aber auch für einsvierzig ein Butterbrot im Caféhaus.

Und bei Hundertwasser wie eine Doofe (selbst auf dem Klo) geknipst.

Jetzt sind es nur noch sechs Knäuel. Das ist Rød, auch Rot oder im Englischen Maple Leaves. Tja, meine Jacke wird aber Purple.
Wie man sieht, mache ich nicht diese kleinen Garnklumpen, die dann lästig herumbaumeln und sich verknoten. Bei solch einfachen Intarsienmustern ist es problemlos möglich, die Knäuel im Ganzen zu verwenden, sie brauchen bloß einen festen Platz neben der Strickerin und Konzentration beim Wenden des Strickstücks.
Toll diese Farben der Gründl Hot-Socks. Nicht so toll ist die Fusseligkeit des Garns. Die Beobachtungen von Silke kann ich bestätigen. Das Garn wird sicher pillen. Aber irgendwie wäre es auch erstaunlich, wenn es bei weichem Dochtgarn nicht so wäre.
Bloß... für Socken? Lieber nicht.
Die nächsten Tage wird es hier still. Ich nehme Salina - Glatt-Rechts-Gestrick - mit auf die Reise.

So weit ist der Pulli ganz nett gediehen. Okay, die Kastenform, okay, fast quadratisch. Und diese Hängeschultern. Aber ganz nett.
Ich war ja fleißig am Garn-Nachspinnen, aber, oh Schreck:

Sieht man's? Das Hellgrün rechts ist falsch, zu gelblich.

Zwei verschiedene "Partien", sozusagen. Das Schlimme ist, dass ich zunächst das bläulichere Material angesponnen hatte, ca. 10 Gramm, dann dachte, oh, das stimmt nicht, das war beim letzten Mal nicht so weich und nicht so bläulich, dann in den Keller und das kleine, gelblichere gefunden und das andere verworfen, ohne es nachzuprüfen. Was für ein Sch...
Jedenfalls kann ich das nicht so lassen. Immerhin ein Grund, mich schon wieder ans Spinnrad zu setzen.
Und außerdem habe ich inzwischen noch Rød, das Novemberprojekt aus dem Japan-Buch von der Frau Isager, angefangen. Material: Das Hot-Socks-Garn. Statt alles auf einmal mit 16 Knäueln gleichzeitig zu stricken, mache ich erst mal das Rückenteil (mit 8 Knäueln) und kann aber dennoch nichts zeigen, denn der "Patient" ist auch mit acht Knäueln am Hals nicht transportfähig.
Welches war das größte und welches das kleinste Projekt, das Ihr je gestrickt habt?
Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage!
Das größte Projekt waren sicher all die Decken (Angeberei ..."all die", aber ich weiß nicht mehr wie viele es waren). Im Augenblick wartet ja noch die Blanket-Flower-Decke auf die Fertigstellung (schlechtes Gewissen hab). Also eine Decke in Doppelstrick ist sicher was Großes.
Das Kleinste? Könnte sein, dass mir da nur was Langweiliges wie Armstulpen oder Handschuhe einfällt. Ich denke gerade an diese Miniaturstrickerin aus den U.S.A, ein Wahnsinn. Und unmöglich machbar, wenn man langsam in das Alter kommt, wo die Augen nicht mehr so mitmachen. Ganz zu schweigen von den Fingerkrämpfen.
Nein, da habe ich nichts Spektakuläres zu bieten.

Sensationell! Die Forschungsbrauerei - als würde ich nicht erst seit etwa dreißig Jahren in der Gegend wohnen. Heute erst richtig entdeckt - bei wunderbarem Wies'n-Wetter, also herrlichem Altweiber-Sommer - keine zwanzig Radl-Minuten von meinem Zuhause.
Und nebenan am Tisch zwei Amerikaner mit - ich lüge nicht - dem Beer Drinker's Guide to Munich. A Wahnsinn.

Die Monstersocke - so was mag ich. Ich bin immerhin bemüht, im warmen Farbspektrum zu bleiben. Und wahrscheinlich werden die erst zu Halloween fertig, was? Naja.
Das ist Clue #1 und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.













