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Ein Strickblog

 
Gerade habe ich bei ravelry ein Phonebox-Cozy gesehen, da ist mir was eingefallen.
Ein Freund hatte Anfang der Achtziger Jahre ein selbstgebautes Surfbrett (aus Fiberglas-Matsche, tonnenschwer). Da gab es die Dinger noch nicht überall und wie Sand am Meer. Und zum Geburtstag habe ich eine Initiative gestartet: Alle Freundinnen und Schulkameradinnen und selbst mein damaliger Freund haben ein 30 x 30 cm großes Patch gestrickt und ich habe dann einige ergänzt und die Namen der Schenkenden drauf gestickt und - fertig war der Surfbrett-Schoner.
Ob der noch existiert?

Die Ärmel sind schon gekürzt und jetzt normal lang. Und am unteren Rand stricke ich das Material, das ich noch habe (ca. 80 Gramm) noch dran. Dann wird es zwar nur ein Kurzmäntelchen - und glaubt mir, so was kann ich dann nur zu Kleidern bzw. Röcken tragen - aber egal. Besser als in die besagte Schrankecke...

Und hier die seit zwei Tagen bereits vollzogene Verwandlung der bräunlichen Seide - ja, im Sonnenlicht fast golden, jaja. - zu wunderbarem Rot. Meine Spinntechnik hat das Garn etwas flauschig gemacht (ich kann's nicht anders) und beim Färben hat sich das stark verheddert - von wegen Seide filzt nicht.
Jetzt habe ich jedenfalls 1500 Meter dünnes Garn, aus dem ich mein Traumtuch stricken werde (welches dann eng um den Hals gewickelt wird).


Endlich ist es mal nicht ganz so heiß. Ich hatte echt keine Lust, die Jacke anzuprobieren. Aber heute...
So richtig begeistert bin ich nicht, denn die Jacke ist beim Waschen etwas größer geworden und schlabbert (Mal abgesehen davon, dass ich diese Hose an mir zum ersten Mal von hinten sehe (grusel) und überdenken muss). Nein, also, die Jacke ist bloß okay. Froh bin ich, dass ich sie von vorneherein 5 cm kürzer gemacht habe. Dieser Abschnitt von 20 cm alleine ist um 2 cm gewachsen. Und mein Körper ist nun mal kürzer als das durchschnittliche Model-Maß.
Andererseits... Wenn ich das so betrachte, könnte ich mit zwei Knäueln mehr ein Mäntelchen draus machen - was besser zum Stil des Musters passen würde. So ein Hippie-Mäntelchen... Hmm?
Die Ärmel ließen sich auch ein wenig kürzen...
Grübel....


Die verstrickte Dienstagsfrage 36/2009
Was machen eigentlich all die StrickerInnen mit gestrickten Oberteilen, die ihnen direkt nach ihrer Vollendung doch nicht (mehr) gefallen - aufribbeln, verschenken, in die hinterste Schrankecke verbannen?
Vielen Dank an Sonja für die heutige Frage!

Das kommt schon vor, auch wenn ich mal behaupte, dass ich zumindest einiges bereits vor der Fertigstellung merke und entsprechend handele.
Verschenkt wird viel: Das lästige Gummi-Merino-Floral-Jacket wird ein perfektes Weihnachtsgeschenk abgeben.
Auftrennen im großen Stil mag ich nicht. Bei mir liegt noch ein fast vollendeter Pulli (Sicily?), das staubt jetzt erst mal ein, dann wird das weggeworfen. Entsprechend liegen noch einige ganz schlimme Sachen, die mir nicht stehen oder sonst irgendwie langweilig sind, in der hintersten Schrankecke und werden bei Gelegenheit verkauft.

Hmm, lecker. Ich musste auch zuschlagen. Hier ein Knäuel, das vermutlich keinen Knoten enthält. Herrliche Beerenfarben und null Plan, was ich daraus machen soll.
Sicher wird es wieder was Intarsiges, um die Farbverläufe schön zur Geltung zu bringen.
Ach, das ist Gründl, Hot Socks Rainbow. "Günschtiger" als Noro...und in Sockenstärke. Ideal für dünne Pullis!


 

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