
Schon besser. Die gingen schnell - eineinhalb Abende - lange Abende allerdings - und passen auch. Ich bin nicht ganz zufrieden mit der Farbverteilung, hätte die beiden recht ähnlichen Orange-Töne nicht so nah beieinander verwenden sollen. Deshalb mache ich demnächst noch ein Paar, mit eher dunklem Schwerpunkt.
Dies sind übrigens handgesponnene Reste von etlichen Fair-Isle-Projekten. Und davon habe ich noch jede Menge, wenn auch viele trübe Töne.
Die Streifen sind natürlich die bewährten Fibonacci-Streifen, die ein wenig zufällig wirken und es doch nicht sind.
Bei meinem alten Fibonacci-Pulli hatte ich nur bis 8 "ge-fibonacci-t". Dadurch waren die hellen und dunklen Farben besser verteilt. Aber soooo oft wollte ich bei den Fäustlingen dann doch nicht Fäden vernähen, daher hier bis 13.

Ein Zwischendrin-Projekt sind diese Fäustlinge aus der Herbst-VK. Die fand ich recht lustig, weil das eines meiner Lieblings-Jahresendfeier-Lieder ;-) ist. Tralala. Let it snow, let it snow, let it snow!
Ganz am Anfang habe ich schon bemerkt, dass trotz Nadelstärke 2 und normalem FI-Stricken die Dinger viel zu groß werden, eine echte Männergröße - das sieht man auf dem Originalfoto auch schon...
Mein Mann mag die natürlich nicht (snowbird) - nein, er habe schon genug Handschuhe, sagt er - und daher werden die wohl ver... äh, irgendwas. :-)
Übrigens habe ich den Daumenkeil etwas Richtung Handinnenfäche verlegt (wozu hat man schließlich Strickerfahrung, doch nicht um Anleitungen blind zu folgen?!), daher der 3-D-Effekt hier am Daumenansatz.
Martina, die selbst keinen Blog hat fragt:
Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen provisorischen Anschlag mit Hilfsfaden gemacht, um zuerst nach oben und dann nach unten zu stricken. Ahnungslos habe ich den Kreuzanschlag gemacht (der einzige den ich richtig kann) und dachte, ich kann ihn nachher einfach auflösen. Pustekuchen! Ich muss mühevoll den Hilfsfaden aus jeder Masche herausziehen. Kennt ihr eine bessere Möglichkeit für einen provisorischen Anschlag?
Klar, wie schon mehrfach geschrieben, ist eine lockere Luftmaschenkette (ich nehme Sockenwollreste) der perfekte provisorische Anschlag.
Ich habe mich schon damit "getröstet", dass ich wahrlich keinen neuen Pulli oder eine neue Jacke, wie in diesem Fall, brauche. Es wäre diese Rosenjacke aus dem letzten Rowan-Heft geworden, die mit den anspruchsvollen Intarsien, also Botticelli. Das wird wohl nun doch nichts. Dann muss ich halt wieder selber spinnen.
Grrrrrrrrr
Ja?
Los geht's. Südtirol, Eggental, Karer See (im Augenblick recht ausgetrocknet). Da ging einst schon die Sissi spazieren.
Erster Tag. Rauf mit dem Sessellift auf den Rosengarten.
Die Rotwand, da sollten wir am übernächsten Tag...ach, davon später!
Die Gemsen dort sind sehr lässig. Die wissen schon, wo die Wanderer hinkommen und wo nicht.
Die Dohlen sind noch lässiger.
Leider sind wir zu Fuß abgestiegen. Das tat weh. Da tröstete die Herbstzeitlose nur wenig.
Daher gab es am nächsten Tag nur eine Waldwanderung mit wenig Steigungen. Im Märchenwald:
Und Sauerei!
Doch dann am dritten Tag mit Sessellift-Rückfahrt-Ticket ging es wieder in die Höhe. Und - paff - um die Ecke haben wir plötzlich die Marmolata gesehen. Ein Panorama findet sich hier.
Dort sollte es später hinaufgehen (das war nicht geplant).
Erst mal Pause machen. Die Chef-Dohle fraß aus der Hand.
Ja, also dort ging es hinauf (ächz, japs, nach Luft schnapp).
Und wie man in zwei Täler blicken kann (auf dem Vajolonpass) kann man auf diesem Panorama sehen. Der Abstieg war recht überraschend. HORROR!
Da hängt man einen Augenblick wirklich nur am Seil in der Luft, bis man sich mit den Füßen an die Leiter schwingen kann.
Ja, und an Tag #4 wurde endlich das Beweisfoto geschossen. Der Tangled Yoke Cardigan war auf allen Wanderungen dabei. Hier auf dem Weißhorn sogar auf einem Gipfel.
Dann noch mal so ein Abstieg. Ha! Absolut senkrecht zwischen diesen Nadeln, die mit Reif bedeckt waren, hindurch.
Von unten.
Und dann im Südtiroler (Grand) Canyon gelandet. Lebend!
Der Blick abends vom Balkon des mit gutem Wellness-Bereich ausgestatteten Hotels:
Achtung Strick-Content: Noch hinzuzufügen ist, dass abends oft der Autumn Rose ausgeführt wurde.
Und wer bis hier geguckt hat, bekommt den Bergfex-Orden.
Beim Einräumen meiner Sockenschublade habe ich festgestellt, dass ich diese fast nicht mehr zu bekomme. Und daraufhin habe ich mal gezählt, wie viele Sockenpaare in meiner Schublade wohnen. Nun würde mich mal interessieren, wie viele Sockenpaare denn die anderen Strickerinnen so haben.
Gute Frage.
Ich kriege inzwischen die Schublade wieder zu, weil ich neulich mal rigoros ausgemistet habe (mit einem weinenden Auge, denn eigentlich waren die nur schäbig, aber nicht löcherig - hey - Qualitativ gutes Sockengarn ist ein Feind der Sockenschublade!) :-)))
Ich habe 29 Paar gezählt. Kann sein, dass es ein Paar mehr oder weniger ist, weil noch was im Keller auf der Leine hängt.
Das geeeeeht schon, ist aber dennoch viel zu viel.
Mein Mann hat etwa sieben oder acht Paar und will im Augenblick keine neuen. Deshalb habe ich ihn beauftragt, morgen seinen alten Vater zu fragen, ob er denn vielleicht....?












